Ablösung des London Interbank Offered Rate (LIBOR)

 

Häufig gestellte Fragen für Kunden (Datum: 31. März 2021) LIBOR – Ein Überblick

 

Der London Interbank Offered Rate (LIBOR) wurde 1986 offiziell eingeführt und hat seine Wurzeln in den 60er-Jahren. Als Grundlage für Finanzinstrumente in Höhe von rund 300 Billionen US-Dollar (Refinitiv, Oktober 2019) ist er einer der am häufigsten genannten Referenzzinssätze der Welt. Es wird erwartet, dass es die meisten LIBOR-Einstellungen und die meisten anderen Interbank Offered Rates (IBORs) ab Ende 2021 nicht mehr geben wird.

1.      Was ist der LIBOR?

Der LIBOR basiert auf Angaben eines Panels globaler Banken. Jede Bank wird täglich gebeten, den Zinssatz anzugeben, zu dem sie kurzfristige Kredite von einer anderen großen Bank erhalten kann. Diese Angaben werden anschließend zur Berechnung des LIBOR gemäß einer vereinbarten Methodik verwendet.

Der LIBOR wird als Referenzzinssatz für eine Vielzahl von Finanzkontrakten verwendet, darunter Derivate, Anleihen und Kredite. Er wird für sieben Laufzeiten von über Nacht bis zu zwölf Monaten und fünf verschiedene Währungen für jede Laufzeit festgelegt. Den LIBOR-Zinssatz gibt es für US-Dollar, Pfund Sterling, Euro, Yen und Schweizer Franken.

Liegen nicht genügend tatsächliche Transaktionen oder transaktionsbezogene Daten vor, auf denen ihre LIBOR-Angaben basieren können, müssen die Banken des Panels ihr „Expertenurteil“ innerhalb bestimmter vereinbarter Parameter dazu nutzen, um ihre Angaben zu machen.

2.      Warum wird der LIBOR ersetzt?

Ein signifikanter Rückgang der Interbankenkredite und einige bekannte Fälle von LIBOR-Manipulation führten 2014 zur Veröffentlichung der Empfehlung des Financial Stability Board (FSB), alternative sogenannte „risikofreie“ Zinssätze (Risk-Free Rates; RFRs) zur Verwendung anstelle von LIBOR und anderen IBORs zu entwickeln. Im Juli 2017 sagte der frühere Leiter der Financial Conduct Authority (FCA), Andrew Bailey, in einer Rede: „... der zugrunde liegende Markt, den der LIBOR zu messen versucht – der Markt für unbesicherte große Interbankenkredite –, ist nicht mehr ausreichend aktiv.“

In derselben Rede sagte Andrew Bailey auch: „Unserer Ansicht nach ist es für Marktteilnehmer nicht nur potenziell nicht nachhaltig, sondern auch nicht wünschenswert, sich auf unbestimmte Zeit auf Referenzzinssätze zu verlassen, denen keine aktiven Märkte zur Unterstützung zugrunde liegen.“ Er fuhr fort, dass die FCA die Banken nicht dazu anhalten werde, nach Ende 2021 LIBOR-Angaben zu machen, was allgemein als Zeichen dafür verstanden wurde, dass der LIBOR nach 2021 nicht mehr existieren wird.

Die FCA bestätigte ferner, dass der LIBOR Ende Dezember 2021 eingestellt werden würde. Sie veröffentlichte Erklärungen im Laufe des Jahres 2020, in denen nach den Plänen der Unternehmen für den Übergang vom LIBOR gefragt wurde, und stellte klar, dass sich Unternehmen nicht darauf verlassen können, dass der LIBOR ab Ende 2021 veröffentlicht wird. Außerdem legte sie ihre Erwartungen für das Ende des LIBOR dar.

3.      Womit wird der LIBOR ersetzt?

Auf Empfehlung des FSB im Jahr 2014 wurden Branchenarbeitsgruppen eingerichtet, um die neuen risikofreien Zinssätze („RFRs“, auch „alternative Referenzzinssätze“ genannt) zu entwickeln, die voraussichtlich den LIBOR und andere IBORs ersetzen werden.

Für die fünf Hauptwährungen des LIBOR wurden die folgenden neuen RFRs ausgewählt:

 

LIBOR-Währung

Neuer risikofreier Zinssatz

Sterling-LIBOR

Reformierter SONIA (Sterling Overnight Index Average)

US-Dollar-LIBOR

SOFR (Secured Overnight Financing Rate)

Yen-LIBOR

TONA/TONAR (Tokyo Overnight Average Rate)

CHF-LIBOR

SARON (Swiss Average Overnight Rate)

Euro-LIBOR

€STR (Euro Short Term Rate)

4.      Wann wird der LIBOR ersetzt?

Am 5. März 2021 veröffentlichte die FCA eine Erklärung,in der sie die Daten bekannt gab, zu denen alle LIBOR-Einstellungen entweder nicht mehr von einem Administrator bereitgestellt werden oder nicht länger repräsentativ sind. Diese Daten sind:

  • unmittelbar nach dem 31. Dezember 2021 bei allen Einstellungen in Pfund Sterling, Euro, Schweizer Franken und japanischem Yen sowie bei den Einstellungen für 1 Woche und 2 Monate in US-Dollar; und
  • unmittelbar nach dem 30. Juni 2023 bei den verbleibenden US-Dollar-Einstellungen.

Die FCA hat erklärt, dass sie auf der Grundlage der von den Banken des Panels eingegangenen Zusagen nicht erwartet, dass die LIBOR-Einstellungen vor den oben genannten relevanten Daten nicht mehr repräsentativ sein werden1. Repräsentative LIBOR-Sätze werden jedoch über die oben genannten Daten hinaus nicht länger verfügbar sein.

5.      Was ist der Plan von Schroders für die Ablösung des LIBOR?

Schroders hat einen soliden Plan für ein effektives Management der Auswirkungen auf die Anlagen unserer Kunden infolge der Ablösung des LIBOR entwickelt und ein dediziertes Team eingerichtet, das für diese Aufgabe verantwortlich ist.

Folgenabschätzung

Schroders hat eine Analyse durchgeführt, um die Auswirkungen der Ablösung des LIBOR und bestimmter anderer wichtiger IBORs durch den RFR für unsere Kunden und unser Geschäft zu ermitteln. Im Rahmen dieser Folgenabschätzung haben wir den Arbeitsaufwand für die Umstellung von Investitionen, die Änderung von Rechtsdokumenten und die Aktualisierung von Betriebs- und Technologiesystemen analysiert.

Gestaltung der zukünftigen Verwendung des RFR nach der Einstellung des LIBOR

Wir sind der Meinung, dass es für die Branche von wesentlicher Bedeutung ist, sich als Ganzes zusammenzuschließen, um einen einheitlichen Ansatz zu definieren, und dass es letztendlich im Interesse unserer Kunden liegt, mit der breiteren Branche Schritt zu halten. Schroders beteiligt sich an brancheninternen Arbeitsgruppen (z. B. der Working Group on Sterling Risk-Free Reference Rates der Bank of England) und verfolgt die Entwicklungen der LIBOR-Ablösung mit dem Ziel, zu gegebener Zeit Maßnahmen zur Steuerung von Übergangsrisiken zu ergreifen, die mit den Best Practices der Branche vereinbar sind.

6.      Welche Fortschritte wurden weltweit bei der LIBOR-Ablösung erreicht?

Die neuen RFRs wurden für die fünf Hauptwährungen des LIBOR ausgewählt. Darüber hinaus macht die Umstellung der Zins-Benchmark weltweit gute Fortschritte.

Asien

In Asien wurde für die Ablösung des LIBOR weitgehend ein auf mehreren Zinssätzen basierender Ansatz gewählt, bei dem die bestehenden Zinssätze neben den Ersatzzinssätzen verwendet werden.

·         China

In China wird der Shanghai Interbank Offered Rate (SHIBOR) als verlässlicher Referenzsatz gesehen, und es wird erwartet, dass er im gegenwärtigen Format fortgesetzt wird.

·         Hongkong

Im Fall von Hongkong wird erwartet, dass neben dem bereinigten Hong Kong Overnight Index Average (HONIA) als wahrscheinlicher Fallback-Satz weiterhin ein verbesserter Interbank Offered Rate (HIBOR) bestehen bleiben wird.

·         Indonesien

In Indonesien wird der bestehende JIBOR (Jakarta Interbank Offered Rate) durch den IndONIA ergänzt, der den Overnight JIBOR als Benchmark für Tagesgeldsätze ersetzt. Darüber hinaus wurde der JIBOR dahingehend verbessert, dass die beteiligten Banken die von ihnen angegebenen Zinssätze so weit wie möglich mit Transaktionsdaten untermauern müssen, um die Marktzinssätze besser widerzuspiegeln.

·         Singapur

In Singapur wurde in einem am 29. Juli 2020 veröffentlichten Konsultationsbericht empfohlen, die SGD Singapore Interbank Offered Rates (SIBOR) in drei bis vier Jahren einzustellen und stattdessen den Singapore Overnight Rate Average (SORA) als Hauptzinssatz-Benchmark für SGD-Finanzmärkte einzusetzen.

Der Bericht empfielt, die SIBORs wie folgt einzustellen:

  • Der 12-Monats-SIBOR wird bis Ende 2020 eingestellt.
  • Der 6-Monats-SIBOR wird kurz nach Ende 2021 eingestellt.
  • Der 3-Monats-SIBOR wird in drei bis vier Jahren (bis Ende 2024) eingestellt.
  • Der 1-Monats-SIBOR wird in drei bis vier Jahren (bis Ende 2024) eingestellt.

Voraussichtlich wird der SORA (Singapore Overnight Rate Average) oder eine bereinigte Form des SOR (Singapore Dollar Swap Offer Rate) als Fallback-Satz für den SOR verwendet.

·         Australien

In Australien wird neben dem AONIA (Australian Interbank Overnight Cash Rate), dem neuen RFR für Australien, weiterhin eine modifizierte Version des bestehenden IBOR, des AUD Bank Bill Swap Rate (BBSW), verwendet.

Europa

Europaweit ist der EURIBOR eine häufig verwendete Benchmark (Anmerkung: es handelt sich hierbei nicht um den EUR LIBOR). Während der EUR LIBOR eingestellt wird, wurde der EURIBOR kürzlich gemäß der Referenzwert-Verordnung der EU zugelassen und wird voraussichtlich auf absehbare Zeit fortgeführt.

7.      Was bedeutet die Ablösung für die Kunden von Schroders?

Im weiteren Verlauf des Jahres 2021 werden wir unsere an den LIBOR gekoppelten Anlagen, die wir im Auftrag unserer Kunden tätigen, schrittweise reduzieren, wenn dies möglich und angemessen ist. Dies wird möglicherweise Auswirkungen auf zahlreiche Kunden von Schroders haben, die sowohl über getrennte Mandate als auch als Anteilseigner in unsere Fonds investieren. Wir werden jedoch mit unseren Kunden zusammenarbeiten, um die Auswirkungen der Änderungen so gering wie möglich zu halten. Wenn Ihr getrenntes Mandat eine Benchmark hat, die auf den LIBOR oder einen anderen IBOR verweist, werden wir Sie im Laufe des Jahres 2021 kontaktieren, um mit Ihnen eine alternative Benchmark zu vereinbaren.

8.      Was passiert mit meinen auf LIBOR basierenden Swap-Sicherungsgeschäften und anderen LIBOR-Derivativen?

LIBOR-Swaps und andere LIBOR-Derivatkontrakte unterliegen der Dokumentation der International Swaps and Derivatives Association (ISDA). Die ISDA hat in den letzten beiden Jahren daran gearbeitet, einen geeigneten Fallback für relevante LIBOR-Engagements zu ermitteln. Ziel ist es, überarbeitete ISDA-Standardbedingungen zu entwickeln, die Bedingungen für einen Fallback beinhalten. Damit soll ein anwendbarer Alternativsatz ermittelt werden, wenn der LIBOR nicht mehr existiert oder von den zuständigen Aufsichtsbehörden als nicht mehr repräsentativ für den zugrunde liegenden Markt angesehen wird.

Nach umfangreichen Arbeiten in Absprache mit einer Vielzahl von Marktteilnehmern, einschließlich Schroders, veröffentlichte die ISDA am 23. Oktober 2020 das IBOR Fallbacks Supplement and IBOR Fallbacks Protocol (das „Protokoll“), das am 25. Januar 2021 in Kraft trat.

Mit dem Nachtrag werden die Standarddefinitionen der ISDA für Zinsderivate dahingehend geändert, dass robuste Fallbacks für Derivate in Verbindung mit bestimmten IBORs berücksichtigt werden. Die Änderungen traten am 25. Januar 2021 in Kraft. Ab diesem Datum enthalten alle neuen abgewickelten und nicht abgewickelten Derivate, die auf die Definitionen verweisen, diese neuen Fallbacks.

Das Protokoll ermöglicht es den Marktteilnehmern, bestimmte Änderungen in ihre nicht abgewickelten Derivate-Altgeschäfte mit anderen Gegenparteien aufzunehmen, die sich ebenfalls an das Protokoll halten2. Nach der Analyse der Auswirkungen auf unsere Fonds und der Zusammenarbeit mit unseren Kunden, sofern dies für ihre Portfolios erforderlich ist, hat Schroders über seine verschiedenen Verwaltungseinheiten das Protokoll als Vertreter für seine Kunden und Fonds eingehalten3.

9.      Wird das neue Protokoll sofort nach seiner Veröffentlichung wirksam?

Die überarbeiteten standardmäßigen ISDA-Bedingungen werden angepasst und auch in die Clearing-House-Regeln für abgewickelte Derivate aufgenommen. Diese Änderungen werden ab dem 25. Januar 2021 automatisch seitens der Clearing-Stellen, die ihre Regeln aktualisieren, auf alle abgewickelten OTC-Positionen angewendet.

Jedoch müssen bei bilateralen OTC-Engagements beide Gegenparteien eines Alt-Swaps vereinbaren, dass sie sich an das neue Protokoll halten, damit es wirksam ist. Wenn sich eine Gegenpartei nicht an das neue Protokoll hält, und die Parteien nicht anderweitig vereinbaren, dass sie die Bedingungen ihrer Transaktionen ändern, wird sich die bilaterale Position weiterhin auf den LIBOR beziehen. Wie oben erläutert, hat sich Schroders an das Protokoll gehalten, und auch unsere Handelspartner haben sich daran gehalten.

10.  Was ist der LIBOR-Fallback für ISDA-basierte Engagements?

Nach einer Reihe von ISDA-Konsultationen in den vergangenen zwei Jahren, auf die Schroders reagierte, kann der vereinbarte LIBOR-Fallback bei bilateralen Engagements in OTC-Derivaten als „Adjusted RFR + Spread Adjustment“ zusammengefasst werden.

Der „Adjusted RFR“ ist der zusammengesetzte Wert des RFR über Nacht, der rückblickend ist und für den im OTC-Derivat verwendeten LIBOR gilt.

Das „Spread Adjustment“ ist eine Spread-Anpassung, die das im LIBOR eingebettete Kreditrisikoelement der Bank berücksichtigen soll, das bei der Berechnung eines RFR nicht mit einfließt. Dies ist als fünfjähriger Durchschnitt der Spanne zwischen relevantem LIBOR und RFR bis zur Einstellung des LIBOR zu berechnen.

Bloomberg wurde von der ISDA beauftragt, diese Berechnungen gemäß der im Rahmen des ISDA-Konsultationsprozesses vereinbarten Methodik durchzuführen. Um den Marktteilnehmern vor der Umstellung Transparenz zu bieten, hat Bloomberg bereits mit der täglichen Veröffentlichung der Berechnung unter der Annahme begonnen, dass an diesem Tag die Bestimmungen in den überarbeiteten ISDA-Standardbedingungen dazu führten, dass die neuen Fallback-Sätze angewendet wurden.

Weitere Informationen, einschließlich der Einzelheiten der ISDA-Methodik zur Berechnung des „Adjusted RFR“ und des „Spread Adjustment“, sind den ISDA-Konsultationsdokumenten zu entnehmen: https://www.isda.org/2020/05/11/benchmark-reform-and-transition-from-libor/

11.  Wann gehen Anlagen vom LIBOR zum neuen ISDA-Fallback über, also Engagements, die durch das neue Protokoll geregelt werden?

Beispiele für „Trigger-Ereignisse“, die dazu führen würden, dass sich LIBOR-Engagements künftig auf den ISDA-Fallback-Satz“ beziehen:

  • Die Einstellung des LIBOR.
  • Eine Ankündigung des LIBOR-Administrators oder der zuständigen Aufsichtsbehörde, dass der LIBOR

zu einem späteren Zeitpunkt eingestellt wird.

  • Eine formelle Ankündigung der FCA bei den fünf großen LIBORs, dass der LIBOR nicht mehr als repräsentativ für den zugrunde liegenden Markt gilt.

Diese Ereignisse werden als „Pre-Cessation Announcements“ oder „Cessation Announcements“ bezeichnet. Sie legen ab dem Datum des ersten dieser Trigger-Ereignisse in Bezug auf den relevanten IBOR die relevanten Credit-Spread-Anpassungen fest, die in Fallbacks verwendet werden. Die Fallbacks werden jedoch erst in Verträgen verwendet, wenn der relevante LIBOR-Satz nicht mehr repräsentativ ist oder wenn der relevante IBOR-Satz nicht mehr verfügbar ist, je nachdem, welcher Fall früher eintritt.

Die ISDA hat eine Erklärungin Reaktion auf die Ankündigung der FCA am 5. März 2021 zur Zukunft des LIBOR veröffentlicht. Darin bestätigt sie, dass es sich hierbei um ein Ereignis zur Beendigung eines Index gemäß dem IBOR Fallbacks Supplement and Protocol für alle 35 LIBOR-Einstellungen handelt. Infolgedessen ist die von Bloomberg veröffentlichte Anpassung des Fallback-Spread zum Datum der Ankündigung für alle LIBOR-Einstellungen in Euro, Pfund Sterling, Schweizer Franken, US-Dollar und Yen festgelegt.

12.  Wird für Bargeld-Produkte der gleiche Fallback verwendet wie für LIBOR-Swaps?

Variabel verzinsliche Anleihen, Verbriefungen und Kredite sind von den ISDA-Protokollen oder den Änderungen der ISDA-Standardbedingungen nicht betroffen.

13.  Investitionsübergang: Zustimmung des Schuldverschreibungsinhabers

Der LIBOR wird in vielen Kassainstrumenten verwendet, in die wir im Auftrag unserer Kunden und in unseren Fonds investieren. Es ist wichtig zu beachten, dass es in den nächsten zwölf Monaten vor der Einstellung des LIBOR verschiedene Möglichkeiten gibt, aus Anlagen, die den LIBOR verwenden, auszusteigen. Eine Möglichkeit wäre, aktiv umzusteigen, wenn die Schuldverschreibungsinhaber dem Umstieg vom LIBOR auf eine alternative Benchmark zustimmen. In manchen Ländern gibt es jedoch derzeit keine einfachen Lösungen, um ihre Bedingungen zu ändern und Fallback-Bestimmungen aufzunehmen, um so einen anwendbaren alternativen Zinssatz zu bestimmen. Beispielsweise ist es normal, dass die Zustimmung des jeweiligen Inhabers einer Schuldverschreibung erforderlich ist, um die Bedingungen für Anleihen zu ändern. Abhängig von den genauen Bedingungen der Anleihen kann der Schwellenwert für die Erlangung einer solchen Zustimmung bei 75 % bis 100 % aller Anleiheinhaber liegen. Wenn eine einstimmige Zustimmung erforderlich ist, was auf dem US-Markt häufig der Fall ist, ist es unwahrscheinlich, dass der Emittent dieser Anleihe die erforderliche Zustimmung erhält, wenn diese Anleihe auf dem Markt weit verbreitet ist.

14.  Investitionsübergang: Gesetzliche Lösungen

In Großbritannien, den USA und der EU gibt es potenzielle gesetzliche Lösungen, die auch die Umstellung von Kassainstrumenten bestimmen können. Solche Gesetze würden die Bedingungen dieser Anleihen mit Fallback-Bestimmungen anpassen, wenn derzeit keine existieren. Es ist jedoch womöglich schwierig, aus einem solchen Vorschlag ein Gesetz zu machen, und zum jetzigen Zeitpunkt sind Schroders und andere Marktteilnehmer nicht in der Lage, sich auf eine solche Gesetzesänderung mit Gewissheit zu verlassen. Schroders überwacht und beteiligt sich in einigen Fällen an den Entwicklungen der Sterling RFR Working Group der Bank of England, der UK Loan Market Association, der Euro RFR Working Group der Europäischen Zentralbank und des Alternative Reference Rate Committee in den USA zu diesen Lösungen.

·         Großbritannien

Das bevorstehende Finanzdienstleistungsgesetz enthält Rechtsvorschriften, die der FCA erweiterte Befugnisse zur Verlängerung der Veröffentlichung des LIBOR in bestimmten begrenzten Fällen einräumen. Dazu wird eine Änderung der zur Bestimmung des LIBOR verwendeten Methodik vorgeschrieben, damit sie nicht länger auf Beiträge der Panelbanken angewiesen ist. Diese gesetzlichen Schritte könnten dazu beitragen, den engen Pool von „Tough Legacy“-Verträgen zu bewältigen, die wirklich keine oder ungeeignete Alternativen haben und nicht geändert werden können. Die FCA berät derzeit zu diesen vorgeschlagenen Befugnissen.

·         USA

Das Alternative Reference Rates Committee (ARRC) der Federal Reserve Bank of New York hat Änderungen nach New Yorker Recht vorgeschlagen, die für bestimmte LIBOR-basierte Finanzkontrakte gelten, die vor der Einstellung des LIBOR abgeschlossen wurden. Dies würde diese Kontrakte per Gesetz dahingehend ändern, dass sie die vom ARRC empfohlene Fallback-Rate (SOFR) plus eine Spread-Anpassung enthalten. Diese Legislativvorschläge befassen sich möglicherweise mit „Tough Legagy“-Engagements auf den US-Märkten. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie für US-Dollar-LIBOR-Engagements gelten, die nicht in den USA domiziliert sind.

·         EU

Die Verordnung (EU) 2021/168 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Februar 2021 zur Änderung der Verordnung (EU) 2016/1011 im Hinblick auf die Ausnahme bestimmter Devisenkassakurs-Referenzwerte aus Drittstaaten und die Bestimmung von Ersatz-Referenzwerten für bestimmte eingestellte Referenzwerte und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 648/2012, die am 12. Februar 2021 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurde und am folgenden Tag in Kraft trat, hatte Änderungen der Referenzwert-Verordnung der EU zufolge. Die Verordnung ermächtigt die Europäische Kommission, einen gesetzlichen Ersatz-Referenzwert (voraussichtlich ESTR plus Spread-Anpassung) festzulegen, der die Referenz auf den LIBOR ersetzen würde.

·         Synthetischer LIBOR

Am 5. März 2021 gab die FCA ebenfalls bekannt4, dass sie darüber beraten wird, ob die ICE Benchmark Administration (IBA), der Administrator des LIBOR, dazu verpflichtet werden soll, den 1-Monats-, 3-Monats- und 6-Monats-Sterling-LIBOR für einen weiteren Zeitraum nach Ende des Jahres 2021 auf nicht repräsentativer synthetischer Basis und den 1-Monats-, 3-Monats- und 6-Monats-Yen-LIBOR auf nicht repräsentativer, synthetischer Basis für ein weiteres Jahr nach Ende 2021 gemäß den vorgeschlagenen neuen Befugnissen zu veröffentlichen, die im Finanzdienstleistungsgesetz enthalten sind. Die FCA kündigte ferner an, zu prüfen, ob die IBA für einen weiteren Zeitraum nach Ende Juni 2023 zur Veröffentlichung eines 1-Monats-, 3-Monats- und 6-Monats-USD-LIBOR auf nicht repräsentativer synthetischer Basis verpflichtet werden soll. Die FCA berät ferner über die Einschränkungen bei der Verwendung eines synthetischen LIBOR, einschließlich der Definition dessen, was genau einen „Tough Legacy“-Vertrag darstellen würde, der weiterhin auf einen synthetischen LIBOR verweisen darf.

15.  Verbriefte Produkte

In verbrieften Produkten wie Asset-Backed Securities (ABSs) können IBORs in zugrunde liegenden Darlehen, den tatsächlichen Anleihen, Swaps innerhalb von Transaktionen und einer beliebigen Kombination davon referenziert werden.

Verbriefte Produkte werden anders als Floating Rate Notes (FRNs) abgelöst, da Sanierung und Refinanzierung nicht möglich sind. Die Fallback-Sprache ist daher von noch größerer Bedeutung und wird sich wahrscheinlich je nach dem Zeitpunkt der Ausgabe dieser Produkte unterscheiden, wobei neuere Produkte eher mit der Einstellung von IBORs gerechnet haben. Verbriefte Produkte können sich auf eine Reihe alternativer Sätze beziehen, die zur Berechnung ihrer Kupons verwendet werden, und die Auswirkungen der Änderung eines IBOR werden häufig eingepreist. Verbriefte Produkte fallen möglicherweise auch in den Geltungsbereich von Legislativvorschlägen und können so strukturiert sein, dass sie auf den synthetischen LIBOR verweisen (obwohl dies in Großbritannien weiterhin dem Ergebnis der im vorhergehenden Absatz genannten FCA-Konsultation unterliegt).

16.  Darlehen

Wir arbeiten daran, nach Möglichkeit alle unsere LIBOR-gebundenen Darlehen vor der Einstellung des LIBOR aktiv umzustellen. Dies steht im Einklang mit dem Meilenstein der Bank of England Working Group on Sterling Risk Free Reference Rates (RFRWG) für die fortschreitende aktive Umstellung, sofern dies bis zum Ende des dritten Quartals 2021 und den Zieldaten anderer globaler Regulierungsbehörden möglich ist.

17.  Benchmark-Übergang

Wenn sich Fonds oder getrennte Mandate auf LIBOR-Benchmarks beziehen, müssen diese aktualisiert werden. Für die Fondspalette von Schroders ist geplant, die verbleibenden Fonds-Benchmarks in den nächsten zwölf Monaten zu ändern. Wenn Mandate sich auf LIBOR-Benchmarks beziehen, werden wir mit unseren Kunden zusammenarbeiten, um neue Benchmarks festzulegen, und die gleichen Änderungen empfehlen, die wir für unsere eigenen Fonds anwenden. Wir haben einen Artikel veröffentlicht, in dem unsere Pläne zum Ersatz von Fonds-Benchmarks und erläutert werden, und in dem wir darlegen, was dies für unsere Kunden bedeutet.

18.  Änderungen der Anlageverwaltungsvereinbarungen (IMAs)

Wir haben alle unsere Anlageverwaltungsvereinbarungen und andere rechtliche Unterlagen überprüft. Wenn in Anlageverwaltungsvereinbarungen Verweise auf den LIBOR enthalten sind, müssen diese im Rahmen dieses Übergangs korrigiert werden. Wir werden mit unseren Kunden zusammenarbeiten, um diese Änderungen vorzunehmen.

19.  Operative Änderungen

Wir aktualisieren unsere operativen Prozesse und Technologiesysteme für die LIBOR-Ablösung. Dazu gehört auch eine umfassende Zusammenarbeit mit unseren Drittanbietern, um deren Pläne für den Übergang zu verstehen.

20.  Gibt es Risiken für Anleger, die sich aus der LIBOR-Umstellung ergeben?

Es besteht wohl ein inhärentes Risiko einer Marktstörung bei jeder bedeutenden Umstellung, die eine beträchtliche Anzahl von Marktteilnehmern und Anlagearten betrifft.

Die Marktteilnehmer (einschließlich Schroders) arbeiten jedoch daran, die Auswirkungen der LIBOR

/IBOR-Ablösung zu minimieren, wozu auch die Auswirkungen auf zugrunde liegende Kunden zählen. Dazu werden Maßnahmen (z. B. Protokollvereinbarungen zur Korrektur der relevanten OTC-Derivatdokumentation) getroffen, die branchenweit auf Grundlage von Rückmeldungen der Marktteilnehmer entwickelt wurden.

Die Umwandlung eines an den LIBOR gekoppelten Produkts in ein an RFR gekoppeltes Produkt wird höchstwahrscheinlich zu einer Zahlung von einer Partei an die andere führen, um der Änderung der Eigenschaften des zugrunde liegenden Referenzzinssatzes Rechnung zu tragen. Die Verwendung der von der Branche entwickelten Methoden zur Berechnung des alternativen Referenzzinssatzes (wie sie z. B. von der ISDA für die Derivatemärkte entwickelt wurden) sollte zwar dazu beitragen, diesen Vermögenstransfer zu minimieren, wird ihn aber nicht vollständig beseitigen. Diese Zahlung könnte dem Portfolio eines Kunden belastet werden oder von diesem zu leisten sein. Diese im Zusammenhang mit der Umstellung anfallenden Kosten müssen als Teil des Umstellungsplans für jeden Kunden betrachtet werden.

21.  Ab welchem Datum wird Schroders die Bezugnahme auf den LIBOR für Neugeschäfte einstellen?

Die FCA hat die zentrale Annahme bestätigt, dass sich Unternehmen nicht darauf verlassen können, dass der LIBOR nach Ende 2021 veröffentlicht wird, und dass sich die Marktteilnehmer weiterhin auf die aktive Ablösung vom LIBOR konzentrieren sollten, da dies die einzige Möglichkeit für sie ist, Sicherheit und Kontrolle über ihre Vertragsbedingungen zu haben, wenn der LIBOR eingestellt wird oder nicht länger repräsentativ ist. Schroders verpflichtet sich, die von der FCA und anderen globalen Regulierungsbehörden festgelegten Meilensteine zu erreichen. Wir arbeiten an der fristgerechten Einstellung des LIBOR für alle unsere Kunden im Einklang mit den Marktentwicklungen, sofern tragfähige alternative Anlagen verfügbar sind, die sich auf RFRs stützen. Selbst in den US-Dollar-LIBOR-Einstellungen, die voraussichtlich nach dem 31. Dezember 2021 fortgesetzt werden, werden die Marktteilnehmer aufgefordert, den Abschluss neuer Verträge, bei denen der US-Dollar-LIBOR als Referenzzinssatz verwendet wird, so bald wie möglich und auf jeden Fall bis zum 31. Dezember 2021 einzustellen.

1 https://www.fca.org.uk/publication/policy/benchmarks-regulation-proposed-amendments-financial-services-bill.pdf

2 Zum 31. Januar 2021 hatten alle Gegenparteien von Derivaten, mit denen Schroders als Vertreter der zugrunde liegenden Fonds und Kunden ausstehende Geschäfte hatte, das ISDA-Protokoll eingehalten.

3 Eine Liste der Parteien, die sich an das Protokoll gehalten haben, ist auf der Website der ISDA erhältlich

4 https://www.fca.org.uk/publication/documents/future-cessation-loss-representativeness-libor-benchmarks.pdf

 

Glossar

Alternative Reference Rate Committee (ARRC): eine Gruppe von Teilnehmern aus der Finanzbranche, die sich auf den erfolgreichen Übergang vom London Interbank Offered Rate in US-Dollar (USD) zu einem alternativen Zinssatz konzentriert.

Asset-Backed Securities:  ein finanzieller Vermögenswert, der durch einen Pool von Vermögenswerten, z. B. Kreditkartenschulden, Darlehen, gedeckt wird.

Benchmark: ein Maßstab, an dem die Wertentwicklung eines finanziellen Vermögenswertes oder eines Fonds gemessen werden kann. Benchmarks werden bei unseren Fonds für verschiedene Zwecke verwendet, unter anderem als Maßstab, mit dem die Rendite oder „Performance“ des Fonds verglichen werden kann, als Renditeziel, das der Fonds zu übertreffen versucht, und für die Festlegung von Art und Umfang der finanziellen Vermögenswerte, in die der Fonds investiert. Gelegentlich werden sie auch für die Berechnung von Performancegebühren verwendet. Hierbei handelt es sich um Gebühren, die an den Anlageverwalter des Fonds gezahlt werden, wenn die Performance des Fonds über einen festgelegten Schwellenwert steigt.

Anleihen oder Schuldverschreibung: eine Form finanzieller Vermögenswerte, die ein Darlehen von einem Finanzinvestor (dem Anleihe- oder Schuldverschreibungsinhaber) an einen als „Emittent“ bezeichneten Kreditnehmer (in der Regel Unternehmen oder Regierungen) darstellt.

Kreditrisiko: das Risiko, dass ein Kreditnehmer insolvent wird oder aus anderen Gründen ein Darlehen nicht zurückzahlt.

Derivate: ein finanzieller Vermögenswert, dessen Wert unter Bezugnahme auf andere Vermögenswerte, z. B. Aktien, Anleihen oder Zinssätze, festgelegt wird.

Derivatebörse: eine Form eines organisierten Marktplatzes für den Handel mit Derivaten zu bestimmten vorgeschriebenen Bedingungen.

Fallback-Satz:  eine Vertragsbestimmung für einen finanziellen Vermögenswert, die den alternativen Zinssatz festlegt, der zu verwenden ist, wenn der London Interbank Offered Rate oder der Interbank Offered Rate eingestellt wird.

Financial Conduct Authority (FCA): die Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungsunternehmen in Großbritannien.

Financial Stability Board: eine internationale Organisation, die sich mit der Förderung der internationalen Finanzstabilität befasst.

Floating Rate Note (FRN): eine Schuldverschreibung (siehe oben) mit einem variablen Zinssatz, der in bestimmten Abständen zurückgesetzt wird.

Interbank Offered Rate (IBOR): ein Zinssatz, zu dem globale Großbanken nach ihrer Erwartung bei anderen globalen Großbanken Kredite aufnehmen können. Dieser basiert häufig nicht auf tatsächlichen Kreditvergaben zwischen diesen Banken, sondern wird anhand von Schätzungen erstellt, die von diesen Banken vorgelegt wurden.

Zinssatz: der Betrag, den ein Kreditgeber einem Kreditnehmer für einen Kredit berechnet.

International Swaps and Derivatives Association (ISDA):  ein Handelsverband, der die Teilnehmer am Derivatemarkt vertritt.

Laufzeit:  stellt die Anzahl der Tage dar, bis ein finanzieller Vermögenswert zur Rückzahlung fällig ist.

Schuldverschreibung: siehe oben unter „Anleihen“.

Zustimmung der Schuldverschreibungsinhaber: ein Verfahren, bei dem der Emittent einer Schuldverschreibung die Zustimmung eines bestimmten Prozentsatzes der Schuldverschreibungsinhaber einholen muss, bevor die Bedingungen der Schuldverschreibung geändert werden können.

OTC-Derivat: ein Derivat, das bilateral zwischen zwei Parteien abgeschlossen und nicht an einer Derivatebörse gehandelt wird.

Portfolio: eine Reihe von Anlagen, die von einer Person oder einem Unternehmen gehalten werden.

Referenzzinssatz: ein Benchmark-Zinssatz, der zur Festlegung anderer Zinssätze für finanzielle Vermögenswerte verwendet wird. Beispiele für Referenzzinssätze sind der London Interbank Offered Rate und die Interbank Offered Rates.

Risikofreier Zinssatz: ein Referenzzinssatz, bei dessen Berechnung das Kreditrisiko des Kreditnehmers nicht einbezogen wird.

Risk Free Rate Working Group (RFRWG): eine Gruppe der Mitglieder der Bank of England und der Financial Conduct Authority, die sich auf die Ablösung des London Interbank Offered Rate konzentriert.

Swaps: eine Art Derivat zwischen zwei Parteien zum Austausch der Cashflows oder Verbindlichkeiten zweier finanzieller Vermögenswerte über einen bestimmten Zeitraum.

„Tough Legacy“:  dieser Begriff bezieht sich auf bestehende LIBOR-Referenzverträge, die vor Ende 2021 nicht in einen Nicht-LIBOR-Satz umgerechnet oder geändert werden können, um Fallbacks hinzuzufügen. Die Bank of England hat einen Berichtzur Identifikation von „Tough Legacy“-Themen veröffentlicht.

Wichtige Informationen: Dieses Dokument sollte nicht als juristische oder aufsichtsrechtliche Beratung angesehen oder als solche verwendet werden. Wir empfehlen allen unseren Kunden, in Bezug auf ihre rechtlichen und aufsichtsrechtlichen Verpflichtungen unabhängigen juristischen Rat einzuholen.

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